Im Religionsunterricht haben wir uns mit der Vielfalt des Fastens befasst. Dabei haben wir uns nach der Lektüre der theoretischen und theologischen Texte auch über unsere Erfahrungen ausgetauscht, welche Ziele und Funktionen das Fasten im katholischen, orthodoxen und islamischen Glauben hat. Die Katholiken verzichten auf volle Mahlzeiten und ernähren sich meistens mittwochs und freitags von Wasser und Brot. Außerdem soll Fasten auch dazu dienen, Liebe und Nähe zu Gott und seinen Mitmenschen zu schaffen. Allerdings spielt die Säkularisierung eine große Rolle hier und die Tradition des Fastens wird selten in den Familien fortgesetzt.  

In der orthodoxen Kirche ist das Fasten oft strenger und begrenzt sich auf den Verzicht von Fleisch. Im Islam findet das Fasten im Monat Ramadan statt, in dem Gläubige von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen und trinken dürfen. In der gewonnen Zeit sollen sie sich auf ihren Glauben konzertieren. Wir haben festgestellt, dass die muslimische Religion das Fasten als eine Möglichkeit,  die persönliche Sünde zu reflektieren und besonders nett zu den Mitmenschen zu sein, sieht. Aber auch im Islam wird das Fasten als Konzept des Glaubens seltener an die jüngere Generation weitergegeben. 

Unserer Erkenntnis nach ist die Fastenzeit eine Phase, die Frieden und Wärme in unsere Herzen bringt.  Darum hat sich unser Religionskurs entschieden Blumen auf dem Schulhof zu pflanzen, um Freude zu verbreiten und zu zeigen, dass aus kleinen Handlungen etwas wachsen kann, nicht nur für einen selber sondern auch für die Gemeinschaft, ähnlich wie beim Fasten versucht jeder, sich selbst zu verbessern/erneuern aber davon alle was haben.