Schülerinnen und Schüler der Q1 verschönern die Duisburger Innenstadt mit humorvoller Kunst

Was als spontane Idee begann, ist inzwischen ein echtes Highlight im öffentlichen Raum Duisburgs geworden: Die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs haben gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin, Frau Strankmann eine großformatige, farbenfrohe Gemeinschaftsarbeit auf einer gemieteten Werbefläche in der Duisburger Innenstadt realisiert. Das Ziel? Die Menschen zum Lachen bringen, positive Impulse setzen und Duisburg ein kleines bisschen schöner machen.

Von der Idee zur Performance

Alles begann mit einem Funken Spontaneität. Im Rahmen des Kunstunterrichts entwickelten die Schülerinnen und Schüler das Konzept einer künstlerischen Performance im öffentlichen Raum. Statt die Werke hinter Schulmauern zu lassen, entschied sich der Kurs dazu, die Stadt selbst zur Galerie zu machen. Zwei Werbeflächen in der Innenstadt wurde eigens dafür angemietet – und wurde zum Schauplatz eines bunten künstlerischen Spektakels.

Der Slogan, den die Gruppe für ihr Projekt wählte, bringt die Botschaft perfekt auf den Punkt: „Duisburg – eine Weltreise ohne Jetlag.“ Humorvolle, lebendige Malerei lädt die Betrachterinnen und Betrachter ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen – mitten in Duisburg, ganz ohne Koffer.

Kunst, die Menschen bewegt – und zum Lachen bringt

Das Herzstück des Projekts ist die künstlerische Gestaltung selbst: humorvolle, farbenfrohe Malerei mit einem Augenzwinkern, die bewusst positive Impulse an einen oft hektischen Ort im Stadtbild senden soll. Kunst nicht als elitäres Ausstellungsstück, sondern als direktes Gespräch mit der Stadtgesellschaft – das war die Leitidee hinter dem Projekt.

Die Passantinnen und Passanten reagierten begeistert. Immer wieder blieben Menschen vor dem Kunstwerk stehen, lachten, fotografierten und kamen miteinander ins Gespräch. Genau das war gewollt: Kunst als Begegnung, als Einladung – und als kleines Lächeln mitten im Alltag.

Übertragung in der WDR Lokalzeit

Das außergewöhnliche Projekt blieb auch den Medien nicht verborgen: Die WDR Lokalzeit berichtete über die Entstehung des Kunstwerks und übertrug die Performance live. Für die Schülerinnen und Schüler war das eine besondere Erfahrung – ihr kreatives Schaffen wurde nicht nur von Passanten, sondern von einem breiten Fernsehpublikum wahrgenommen.

Unterstützung durch die Dr. Hans Riegel Stiftung

Ermöglicht wurde das Projekt durch die Förderung der Dr. Hans Riegel Stiftung, die sich für die Förderung von Bildung, Kunst und Kreativität junger Menschen einsetzt. Ohne diese Unterstützung wäre die Anmietung der Werbewände und die Realisierung des Projekts in diesem Rahmen nicht möglich gewesen. Wir danken der Stiftung herzlich für ihr Engagement!

Ein Projekt, das nachwirkt

Das Projekt „Duisburg – eine Weltreise ohne Jetlag“ zeigt eindrucksvoll, was junge Menschen bewirken können, wenn sie kreativ werden und den öffentlichen Raum als Bühne begreifen. Frau Strankmann und die Kunstkurse der Q1 haben bewiesen: Schule kann Stadtgesellschaft gestalten. Das Kunstwerk bleibt – und mit ihm ein Stück guter Laune mitten in Duisburg.